08.06. – „Guts Pie Earshot“ Konzert @ Trier

Am 08. Juni 2012 findet im Studihaus an der Uni Trier ein Konzert mit Guts Pie Earshot statt. Los geht es um 20 Uhr und der Eintritt liegt bei gerade mal 5€. Organisiert wird das Konzert vom AStA Kulturreferat und findet im Rahmen des festival contre le racisme statt:

Guts Pie Earshot wurde 1991 als „Punkband mit Cello“ namens Flowerhouse in Köln gegründet und war aus Lucy Killed The Dragon hervorgegangen. Von Anfang an war ihr politischer Bezug die Hausbesetzer- und Bauwagenplatz- Szene, und ihre Verbundenheit zu Bands wie The Ex, Chumbawamba, Dog Faced Hermans oder No Means No. Die Konzerte waren und sind immer noch oft kleine Locations und Squats und bleiben stets dem Do It Yourself-Gedanken verbunden.

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02.-16.06. festival contre le racisme in Trier

Vom 02. bis zum 16. Juni 2012 richtet das AStA Referat für Antirassismus und -faschismus wieder einmal das festival contre le racisme aus. Das fclr wurde hierzulande als dezentrale bundesweite Kampagne vom freien zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) sowie dem Bundesverband Ausländischer Studierender (BAS) ins Leben gerufen und dabei von der gleichnamigen Kampagne des französischen Studierendenverbandes Union nationale des étudiants de France (UNEF) inspiriert. Studierendenschaften und Initiativen vor Ort füllen das Label festival contre le racisme mit Leben, indem sie Vorträge und Workshops zu den verschiedensten Themen organisieren, Ausstellungen zeigen, Musikfestivals veranstalten.

Auch das Trierer Programm ist dieses Mal wieder ausgesprochen hochwertig:

16.06. – Fußball-Turnier und AUDIOLITH-Feierei!

Am 16. Juni 2012 findet von 09:30 bis 16 Uhr im Moselstadion Trier ein antirassistisches Fußballturnier statt und anschließend das Summer of Riesenlöve Open Air im  im eXhaus Trier. Veranstaltet wird das Fußballturnier vom AStA Kulturreferat und findet im Rahmen des festival contre le racisme statt. Teilnehmer*innen kommen mit 3€-Ermäßigung auf das Audiolith-OpenAir im eXhaus!

Am 16. Juni treffen sich max. 16 Teams auf dem Kleinfeldplatz am Moselstadion der Eintracht Trier. Mit dabei wird unter anderem ein Team bestehend aus Flüchtlingen sowie möglicherweise ein schwules Team – mindestens aber bi-/homosexuelle Einzelpersonen – sein.

Deshalb haben Personen mit menschenverachtenden Einstellungen, wie etwa Rassismus oder Sexismus, hier nichts verloren!

Nur an eine*n Schiedsrichter*in denkt wieder keine*r. Macht aber nichts, denn es gelten die Regeln der „Bunten Liga“. Soll heißen, ein Mensch mit kräftiger Lunge bringt eine Trillerpfeife zu Gehör, daraufhin beginnen die jeweiligen Begegnungen. Genau 10 Minuten später beendet der Mensch mit kräftiger Lunge die Spiele dann ebenso, wie er sie startete. Was zwischendrin passiert machen die Teams untereinander aus. Das funktioniert ganz wunderbar, um nicht zu sagen, geschmeidig wie ein gelungener Konterangriff. Sollte doch einmal Uneinigkeit bestehen wird die Turnierleitung eingreifen und ggf. Konsequenzen ziehen.

Fair Play und Spaß statt übertriebener Ehrgeiz und Härte!

Ganz Regelkonform können sich Teams ab sofort via E-Mail anmelden. Wir organisieren auch Schlafplätze für anreisende aus der Ferne!

Sollten sich mehr als 16 Teams melden, die bei der Veranstaltung auflaufen wollen, so entscheidet die unbestechliche Regelkommission, die übrigens immer Recht hat, wer ins Turnier einsteigen darf.

Wenn ihr gerne als Einzelpersonen teilnehmen wollt meldet euch ebenfalls auf die oben genannte E-Mailadresse an – wir werden versuchen ein Einzelspieler*innen Team zu koordinieren.

Ihr steht dann mit bis zu sechs Menschen gleichzeitig auf dem Platz und im Tor stehen (zusätzlich natürlich Ersatzspieler*innen) die dann auch ermäßigten Eintritt beim abendlichen Konzert erhalten. On top bekommt ihr außerdem eine Kiste Mineralwasser unter die Ersatzbank gestellt.

Damit das Ganze nicht “nur” ein Spiel bleibt, sondern zum regelrechten Fußball-Fest wird, werden wir für Bier sorgen sowie einen Infotisch lokaler Politgruppen beherbergen. Darin enthalten ist auch die Möglichkeit sich mit T-Shirts passend zur EM 2012 einzudecken oder sich emanzipatorische Lektüre zuzulegen.

Somit sollte auch für Menschen die mit dem Ballett der Arbeiterklasse nicht so wirklich etwas anfangen können eine angenehme Atmosphäre geschaffen sein.

Fußball ist kein Männersport: …oder sollte zumindest keiner sein. Wir freuen uns besonders über Frauen- und gemischtgeschlechtliche Teams: all genders are welcome!

Zudem soll auch auf die Initiave “Pyrotechnik ist kein Verbrechen” aufmerksam gemacht werden.