„Neuer“ alter Antisemitismus – Interview bei 16vor

Letzten Freitag hielt Olaf Kistenmacher im Rahmen der Ausstellung „Das hat es bei uns nicht gegeben – Antisemitismus in der DDR„, welche momentan in der VHS Trier gezeigt wird, einen Vortrag mit dem Titel „Was ist neu am ’neuen Antisemitismus‘? Antizionismus in der KPD der Weimarer Republik“. Passend hierzu veröffentlichte das Trierer Nachrichtenportal 16vor bereits am 13. August ein Interview mit Kistenmacher, in dem es unter anderem um dieses Thema und allgemeiner um Antisemitmus bzw. -zionismus in der Linken geht.

Mehr zum weiteren Rahmenprogramm der Ausstellung findet sich hier.

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Vorträge zum Antisemitismus

Die DIG Trier lädt ein zur Eröffnung der Ausstellung ‚Das hat’s bei uns nicht gegeben‘ – Antisemitismus in der DDR.

Die DDR war nach ihrer eigenen Selbsteinschätzung ein antifaschistischer Staat. Doch auch die DDR hatte sich mit dem nationalsozialistischen Erbe auseinander zu setzen. In den Familien oder Gemeinden fand aber in der Regel keine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit statt. So blieb der Bodensatz des Antisemitismus unangetastet. Bis heute hält sich der Mythos, es hätte in der DDR keinen Antisemitismus gegeben. Bezüglich Israels entwickelte sich ein eigener Ressentimentkomplex, der Antizionismus.

Zur Eröffnung spricht Prof. Dr. Arno Lustiger am 13. August 2008 um 20 Uhr im Vortragssaal der VHS über das Thema Stalin und die Juden. Antisemitismus und Antizionismus in der Sowjetunion.

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