01.08. – Grenzwertig-Release Party goes SCHMIT-Z

Am 01. August 2014 wird die neue Ausgabe der Zeitschrift Grenzwertig vorgestellt. Aus diesem Anlass findet im SCHMIT-Z (Mustorstr. 4, Trier) zuerst ein Vortrag zur Situation von Flüchtlingen in Rheinland-Pfalz und danach eine Release Party statt.

19:00 Uhr
„Refugees in Rheinland-Pfalz – gesellschaftliche und rechtliche Ungleichbehandlung?!“

Refugees sind in ihrer Lebenswirklichkeit vielen Hürden und Einschränkungen ausgesetzt. Die ablehnende Asylpolitik spiegelt sich in der Situation wieder, in der Refugees in Deutschland leben müssen. Durch die ständige Unsicherheit beim Warten auf die Antwort über den Asylantrag, die eingeschränkte Bewegungsfreiheit, das unzureichende Angebot an Deutschkursen, Arbeitsverbot, das Leben in großen Massenlagern und Isolation in weit abgelegen Orten, werden sie an die Grenzen ihrer physischen und mentalen Belastbarkeit getrieben. Die Restrektionen sind schwere Schläge, die sie tagtäglich ertragen müssen, die zudem wenig Beachtung in der öffentlichen Diskussion finden. In unserem Vortrag wollen wir einen Überblick über das Leben von Refugees in Rheinland-Pfalz geben. Das lässt sich praxisnah an den Asylunterkünften in Rheinland-Pfalz erläutern. Dabei sollen vor allem die materiellen Gegebenheiten anhand von Bilddokumenten beleuchtet werden, sowie die Wünsche und Kritikpunkte der Refugees zur Sprache kommen.

Beispielhaft sind die vorzustellenden Unterkünfte, wie etwa die Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende in Trier, für die Situation von Refugees in Deutschland. Anhand der dortigen Zustände wird auch die medizinische Versorgung von Asylsuchenden beleuchtet. Eine angebrachte ärztliche Versorgung für Asylsuchende in Trier wäre möglich, ist aber politisch nicht gewollt. Dieser These wollen wir nachgehen, sie an Einzelbeispielen erläutern und über die rechtliche Situation der medizinischen Versorgung von Refugees reden. Warum gibt es nur eine Notfallversorgung? Warum kann ungeschultes Personal entscheiden, wann ein Krankenwagen gerufen wird?

Diese Fragen und weitere Fragen, werden die beiden Mitglieder des Multikulturellen Zentrums Trier im Vortrag „Refugees in Rheinland-Pfalz – gesellschaftliche und rechtliche Ungleichbehandlung“ beleuchten. Eine offene Runde lässt abschließend Raum für spannende Nachfragen und interessante Diskussionen.

22:00 Uhr
Release Party
22.00-23.00 Uhr: Kostenloser Eintritt
ab 23.00 Uhr: 3€ Eintritt für jedermann und jederfrau

Musikalisch begleitet euch, mit Swing Electro Beats, DJane Lady Libido.

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Antifaschistische Filmreihe

Vom 25. Juni bis zum 30. Juli 2014 veranstaltet das Referat für Antirassismus und -faschismus des AStA eine Antifaschistische Filmreihe. Jeweils Mittwochs ab 18 Uhr werden folgende Filme gezeigt:

antirassfilmreihe

» 25. Juni: Erhobenen Hauptes – (Überleben) im Ma’abarot
Das Bewusstsein zur vermutlich letzten Generation zu gehören, die noch selbst mit Verfolgten des Nationalsozialismus sprechen kann, lässt es umso wichtiger erscheinen, ein möglichst lebendiges Dokument dessen entstehen zu lassen, um auch bei nachfolgenden Generationen die Erinnerung wach zuhalten.
Unser Dokumentarfilm „Erhobenen Hauptes. (Über)Leben im Kibbuz“ wird sich deswegen an den Erzählungen und Biografien der Menschen im Kibbuz Ma’abarot orientieren und ihre Lebensgeschichten in den Mittelpunkt stellen. Die Kibbuznikim dort haben viel zu erzählen – von ihrer Zeit in Deutschland, ihrem Überleben, den ersten Jahren in Palästina und auch von ihren Einstellungen und Gedanken zu den Kibbuzim und dem heutigen Israel.

» 02. Juli: Deckname Dennis
Das Bild des Geheimagenten hat sich gewandelt. Vorbei die Zeiten, in denen man sich am Hochhaus abseilen, durch die Kanalisation kriechen und russische Agenten umpusten mußte. Im Zeitalter der Massenmedien sind alle Informationen öffentlich. Der Agent von heute ist Journalist. Forscher und Fanatiker, Vertriebene und Verrückte, Bastler und Behörden, Rechts- und Linksradikale – wenn die Kamera läuft, sagen sie alles. Man muß nur dumm genug fragen. Und keiner fragt so dumm wie Dennis.
Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=3h46NeG-rdk

» 09. Juli: Die Mondverschwörung
Eine satirisch-dokumentarische Reise in die Untiefen deutscher Mondverehrung
Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=FzWOwwNX6Rk

» 16. Juli: Bethlehem
Wenn der Feind Dein bester Freund ist.
Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=WSwPlEhA308

» 23. Juli: Das radikal Böse
Das Doku-Drama Das radikal Böse arbeitet die Gedanken und Motivationen auf, die die Täter des Nationalsozialismus’ nach dem Untergang des Dritten Reiches zum Genozid äußerten.
Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=bgvUxrEDL28

» 30. Juli: Der blinde Fleck
Polit-Thriller über das Oktoberfest-Attentat von 1980 und eine auf dem rechten Auge blinde Justiz.
Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=ovY_9riAPzQ

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22.06. – Feministisches Café in Trier

Am 22. Juni 2014 veranstaltet die Feministische Aktion Trier (FAT) ein Feministisches Café unter dem Motto „Wer braucht schon Feminismus? ICH! – und DU?“. Das Café beginnt um 15 Uhr in der scheinbar (Weberbach 72, Trier).

fat_cafeDie FAT veranstaltet am 22. Juni endlich wieder das legendäre feministische Café in der scheinbar!

Wie immer wird es leckeres Essen und vom Bier bis zum Kaffee einiges an Überlebensflüssigkeiten geben.

Diesmal jedoch hat das Café ein Motto.

Es wird also etwas neu sein: wir hoffen euch durch eine Bücherecke, Fleyer, Fakten über die gesellschaftliche Situation von Frauen* und Männern*, aber auch durch Zitate rund um dieses ominöse Etwas, genannt Feminismus, Anregung zum nachdenken und zum Austausch mit anderen zu bieten. Außerdem könnt ihr erfahren, was Feminismus für einige (auch von uns) bedeutet.

Wir werden euch zeigen, warum wir Feminismus brauchen und warum IHR genauso!

Nichtsdestotrotz seid ihr selbstverständlich auch genau richtig bei uns, wenn ihr bloß in netter Gesellschaft eure Nachmittagslimo trinken wollt oder kein „Vorwissen“ in Bezug auf Feminismus habt, denn eigentlich ist jedem*jeder schon einmal damit in Berührung gekommen, auch wenn sie*er es nicht bemerkt hat.

Gerne könnt ihr selbst Material mitbringen und wir freuen uns über Soli-Beiträge in Form von Futter für alle.

Wir können es kaum mehr erwarten euch alle dort zu sehen und hoffen auch auf viele neue Gesichter, also packt alle ein, die ihr finden könnt!

Auf einen freudigen Austausch!
Eure FAT ♥

15.06. – Vortrag „Jetzt in arischen Händen“ @ Trier

Am 15. Juni 2014 wird die Historikerin Jutta Albrecht einen Vortrag mit dem Titel „‚Jetzt in arischen Händen‘ – Wie aus dem ‚Einheitsgeschäft Erwege‘ das ‚Kaufhaus Hägin‘ wurde“ halten. Die Veranstaltung beginnt um 11:30 Uhr im Stadtmuseum Simeonstift (Simeonstraße 60, Trier). Der Eintritt kostet 6,- €.

Kaufhof, Karstadt, Hertie – diese Namen von großen Warenhäusern stehen sinnbildlich für die lange Tradition der Kaufhäuser in Deutschland. Hinter diesen Firmen standen aber auch Unternehmer, die in den Dreißigerjahren von den politischen Entwicklungen im Deutschen Reich profitierten: Aus der Ausgrenzung, Verfolgung, wirtschaftlichen Vernichtung und letztendlich Ermordung der Juden schlugen sie ihr Kapital. Am Beispiel des Trierer Einheitspreisgeschäft Erwege in der Simeonstraße zeichnet die Historikerin Jutta Albrecht am Sonntag nach, wie die unrechtmäßige Aneignung jüdischen Besitzes 1935 vollzogen wurde. Dokumente aus der Nachkriegszeit zeigen dabei, wie dieses Unrecht auch nach 1945 nicht angemessen aufgearbeitet wurde.

13.06. – Soliparty „Kein Mensch tanzt illegal“ @ Trier

Das Multikulturelle Zentrum Trier veranstaltet am 13. Juni 2014 eine Soliparty mit dem Motto „Kein Mensch tanzt illegal“. Los geht es um 0 Uhr in der villaWuller (Schießgraben, Trier).keinmenschtanztillegal

Programm:

Ab 00:00 Uhr Techno mit
EXØR [Kollektiv G1/apathy] | Berlin based Techno]
Max Fuppmann [Fuppmann Total | Trier]
Tobi Hewer (//:second_phase) | Trier]

[Voraussichtlich
Eintritt 5€
Soli 6€]

Ausoniusstrasse 2a
54292 Trier
Also: Wuller-vous danser pour la liberté?

Europa schottet sich ab.
Die EU Flüchtlingspolitik ist inhuman, setzt auf Ausgrenzung und Abschiebung. Immer weniger Menschen wird die Einreise nach Europa und somit das Recht auf Asyl ermöglicht.

Wir solidarisieren uns mit allen Schutzsuchenden und setzen uns für die Rechte asylsuchender Menschen in Trier und Umgebung ein.
Zum Aufgabenbereich der freiwilligen HelferInnen zählt unter anderem auch das Angebot von Sprachkursen für Refugees und das Organisieren von Infoveranstalltungen zum Thema Flüchtlingspolitk.

Wer diese Arbeit unterstützen möchte ist herzlich eingeladen in den verschieden Arbeitsbereichen mitzuwirken.

12.06. – Vortrag „Solidarischer Kaffeehandel mit zapatistischen Kaffeekooperativen in Mexiko“ @ Trier

Am 12. Juni 2014 veranstaltet die AG Frieden Trier um 20 Uhr einen Vortrag mit dem Titel „Solidarischer Kaffeehandel mit zapatistischen Kaffeekooperativen in Mexiko“ im Friedens- und Umweltzentrum (Pfützenstr. 1, Trier).

Kaffee ist ein wichtiges Exportprodukt und liebstes Heißgetränk der Deutschen. Bio-zertifizierter und natürlich angebauter Kaffee aus Chiapas/Mexiko wird auch im Weltladen Trier an viele KundInnen verkauft. Wen oder was unterstützen wir damit?
Was heißt solidarischer Handel mit zapatistischem Kaffee und die direkte Unter­stützung der zapatistischen, selbstverwalteten Strukturen in Chiapas / Mexiko?
Was ist der Unterschied von fairem und solidarischem Handel?

Der Soli-Kaffee stammt von indigenen Kooperativen im Widerstand im südlichsten Bundesstaat Mexikos, die der zapatistischen Bewegung angehören. Der Rohkaffee wird importiert vom Kaffeekollektiv Aroma Zapatista aus Hamburg. Das Kaffeekollektiv besucht jedes Jahr die Kooperativen und ein Mitglied von Aroma Zapatista nahm auch im August 2013 an der „kleinen zapatistischen Schule“ in Chiapas teil. Bei den Besuchen der Kaffee­kooperative geht es in erster Linie um einen Austausch:
Wie ist die aktuelle Situation im Hinblick auf die Lebenssituation und das staatliche Repressionen sowie paramilitärische Bedrohungen der Menschen in Chiapas?
Wie kann durch den Verkauf von Kaffee die Situation verbessert werden?
Was bedeuten Kaffee­preise und die Weltmarktsituation für die Kaffeebäuer_innen?
Was können wir machen, damit der solidarische Kaffeehandel besser funktioniert?

Diese Fragen will der Vortrag beantworten und damit auch Hintergründe der zapatisischen Selbstorganisation und der zapatistischen Kaffeekooperativen 20 Jahre nach deren Aufstand zeigen und einen Blick hinter die Kulissen des solidarischen Kaffeehandels ermöglichen.

Referentin: Dorothea Moehle (Kaffeekollektiv Aroma Zapatista eG aus Hamburg)