10.05. – Naziaufmarsch in Völklingen entgegen treten!

Wie die Antifa Saar berichtet, planen Neonazis am 10. Mai 2014 einen Aufmarsch im saarländischen Völklingen. Die Partei DIE LINKE. hat für 13.30 Uhr eine Gegenkundgebung auf dem Wehrdener Platz in Völklingen angemeldet.

Gegen den Nazi­auf­marsch am kom­menden Sam­stag, den 10. Mai 2014 in Völk­lin­gen
13.30 Uhr Wehrdener Platz in Völklingen-Wehrden

Für kom­menden Sam­stag um 14.00 Uhr rufen die “Stur­m­di­vi­sion Saar” und der “Nationale Wider­stand Zweibrücken” zu einem Trauer­marsch im saar­ländis­chen Völk­lin­gen auf. Anlass ist der 70. Jahrestag der Bom­bardierung der Stadt, in der der Kriegsver­brecher Her­mann Röch­ling in seinem Aus­beu­tungs­be­trieb Völk­linger Hütte jahre­lang kriegswichtiges Stahl pro­duzieren ließ und nach dem bis heute ein ganzer Stadt­teil, die „Röch­ling – Höhe“ benannt ist.
Die Partei DieLinke in Völk­lin­gen ruft zu Gegen­protesten auf. Tre­ff­punkt ist um 13.30 Uhr der Wehrdener Platz, in unmit­tel­barer Nähe zu der geplanten Naziroute.

Die Antifa Saar / Pro­jekt AK ruft dazu auf die Proteste vor Ort gegen den Nazi­auf­marsch zahlre­ich zu unterstützen.

Autonome Antifa Trier veröffentlicht Jahresrückblick 2013

Die Autonome Antifa Trier (AAT) hat gestern ihren Rückblick auf das Jahr 2013 veröffentlicht. Im Folgenden dokumentieren wir das Vorwort:

Zum Download des Jahresrückblicks auf das Bild klicken.

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Im Dezember 2012 veröffentlichten wir unsere Broschüre „Neonazis in Trier – eine Be­standsaufnahme“, in der wir die Neonaziszene in Trier und Umland unter die Lupe nahmen. Auch 2013 setzten wir diese kritische Auseinandersetzung mit der regionalen Neonaziszene fort.

Die Arbeit der Autonomen Antifa Trier war aber auch 2013 viel breiter als die alleinige Beschäftigung mit den hiesigen Nazis – hier vor allem die NPD Trier, samt ihres Kundgebungszirkusses. Unserem Verständnis über einen konsequenten Antifaschismus liegt die Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Strukturen und Zuständen zu Grunde, die unseren Vorstellungen über ein gutes und solidarisches Leben für alle entgegenstehen. Dass diese grundlegende Kritik an der kapitalistischen und deutschen Normalität so aktuell wie eh und je ist, zeigte sich auch im vergangenen Jahr schmerzhaft. In Orten wie Schneeberg, Berlin­-Hellersdorf oder Duisburg, um nur einige zu nennen, formierte sich der rassistische Mob und hetzte gegen Flüchtlinge. Gleichzeitig starben hunderte Flüchtlinge bei dem Ver­such, die vermeintlich sichere Zuflucht Europa zu erreichen. In diesem Zusammenhang fand im Sommer in Trier eine Demo statt, um diese rassistischen Zustände und insbesondere die europäische Abschottungspolitik anzugehen.

2013 gab es in Trier aber auch noch weitere Themenfelder linker und emanzipatorischer Politik: So organisierten sich beispielsweise Menschen, um eine aktuelle feministische Kritik und Politik zu stärken und zu etablieren. Gründe dafür gibt es mehr als genug. Nicht erst
2013 wurde deutlich, in wie vielen Formen die bestehenden Verhältnisse ihr unmenschliches und unterdrückendes Gesicht zeigen. Ganz nebenbei befindet sich der Kapitalismus in einer seiner vielen und wohl auch nicht letzten Systemkrise. Anstatt aber das Problem im kapita­listischen System selbst zu sehen, führte und führt diese Krise zu einer autoritären Sparpolitik, welche sich unter der Führungsrolle Deutschlands in Europa mit allen Mitteln – und allen Folgen zum Trotz – durchsetzt.

Wo kann Antifaschismus also ansetzen und was können wir tun, um diesen Verhältnissen etwas entgegenzusetzen? Klar ist: Will man Probleme an der Wurzel lösen, muss man diese im Kontext verstehen. Schnell wird aber deutlich, dass es hier um die gesamtgesellschaftliche Soße geht und damit unterschiedlichste Themen in den Fokus geraten. Das spiegelt sich auch in den Schwerpunkten des vergangenen Jahres wider.

So soll dieser „Jahresrückblick“ nicht wie so oft bei schönen und emotionalen Bildern stehen bleiben. Ziel ist es vielmehr, einen kurzen Rückblick auf die Themen vorzunehmen, die 2013 in Trier und darüber hinaus für uns wichtig waren und diese in einen Zusammenhang zu stellen. Auch wollen wir uns bei unseren vielen Unterstützer*innen bedanken und allen Leuten, die diese Zustände genauso ankotzen wie uns, viel Kraft für 2014 wünschen.

Eure Autonome Antifa Trier
Februar 2014

Kundgebung “Refugees Welcome – Rassistischen Kampagnen gegen Flüchtlinge und Asylsuchende entgegentreten!”

1545006_646221255434717_920300805_nGegen den NPD-Kundgebungsmarathon am kommenden Samstag, den 01. Februar, findet ab 14 Uhr eine antirassistische Kundgebung an der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (Dasbachstr. 19) statt.

Die Kundgebung soll die Solidarität mit den Geflüchteten zeigen und der rassistischen Hetze  der NPD entgegentreten.

Der Treffpunkt zu einem gemeinsamen Spaziergang in die Dasbachstraße ist um 13.00 Uhr am Hauptbahnhof in Trier vor dem Haupteingang.

14.09. – Kundgebung gegen NPD-Demo

14.09. – Kundgebung gegen NPD-Demo

14.09_KleinFür den 14. September 2013 hat Safet Babic eine NPD-Demonstration in Trier angemeldet. Die Nazis wollen um 15 Uhr am Hauptbahnhof starten. Der Verein Buntes Trier organisiert hiergegen eine Kundgebung, diese startet um 14 Uhr ebenfalls am Hauptbahnhof:

Am 14.09. will die NPD wieder durch Trier marschieren. Anlässlich dieses erneuten Neonaziaufmarsches setzen wir ein klares Zeichen gegen Rassismus und Neofaschismus. Wir wollen keine Nazis in Trier und anderswo!

Mit einfachen Parolen versucht die NPD tatsächlich bestehende soziale Probleme wie Armut und Arbeitslosigkeit für ihre Zwecke zu missbrauchen. Mithilfe populistischer Forderungen gegen Sozialabbau, Globalisierung, für „Heldengedenken“ oder „Volkssolidarität“ versuchen sie zu punkten. Wie vor 1933 treten die Nazis als Wolf im Schafspelz auf – dabei wollen sie letztendlich wieder einen autoritären Führerstaat.Tatsächlich sind sie wie damals gegen Demokratie und Gewerkschaften, gegen fortschrittliche Kräfte und mit
ihrer Sündenbocktheorie gegen alles, was Ihr Weltbild stört. Die Rechtsradikalen haben keinerlei Lösungen für gesellschaftliche Probleme. Stattdessen verbreiten sie Lügen und Angst. Sie grenzen Migranten und Migrantinnen undMinderheitenaus und greifen auch Antifaschisten und Antifaschistinnen an, um sich selbst zu erhöhen.

Wir stellen uns klar gegen diese rechten Brandstifter und Feinde der Demokratie. Wir stellen uns gegen die Verbreitung der menschenverachtenden Parolen durch Neonazis und ihre Relativierung des Faschismus. Wir wollen diese demagogische Hetze nicht tatenlos hinnehmen. Es ist unerträglich, wenn Neonazis und ihre Anhängerschaft ihr völkisches Weltbild in Trier verbreiten.

Wir rufen alle demokratischen Kräfte auf: Kommt zu unserer Kundgebung! Für Vielfalt statt Einfalt! Wo sich die Neonazis einmal etabliert haben, ist ein friedliches Miteinander nicht möglich.

Die faschistische NPD darf nicht toleriert werden, weder in Trier noch anderswo.

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

Für ein buntes Trier, gemeinsam gegen Rechts.
www.buntes-trier.org

Nazikundgebung im Saarbrücker Nauwieser Viertel verhindern!

Eine Information der Antifa Saar / Projekt AK:

29.07.2013 – ab 12.30 Uhr – Johannisstraße 2

Für Montag, den 29.07.2013 mobilisiert ein sog. „Freundeskreis Erich Priebke“ um den NPD  – Aktivisten Sascha Wagner zu einer Mahnwache für den NS – Kriegsverbrecher Erich Priebke anlässlich seines 100. Geburtstages vor das italienische Konsulat in Saarbrücken. Priebke wurde 1998 in Italien wegen seiner Beteiligung als SS – Führer an Erschießungen von 335 Zivilisten im März 1944 im Rahmen einer „Vergeltungsmaßnahme“ bei den Ardeatinischen Höhlen in der Nähe Roms zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Nazis fordern die Freilassung des Kriegsverbrechers und ehemaligen SS – Mitglieds.

Lasst uns gemeinsam die geplante Kundgebung der Nazis im Nauwieser Viertel verhindern!

Weitere Informationen unter www.antifa-saar.org

Angriff auf den Infoladen Trier in der Nacht auf den 11. Mai 2013

In der Nacht auf Samstag, den 11. Mai ereignete sich gegen 24 Uhr ein Anschlag auf den Infoladen in der Trierer Südstadt.

Der oder die bisher unbekannten Täter*innen warfen eine Flasche und mehrere faustgroße Steine gegen die Hausfassade der Hommerstraße 14 und zerstörten dabei eine Fensterscheibe und ein dahinter befestigtes Plakat, welches zur Courage gegen Neonazis aufrief. Ein vermutlich von der Hauswand abprallendes Wurfgeschoss verursachte zusätzlich einen Sachschaden an einem parkenden PKW. Nur durch Zufall wurde niemand der anwesenden Personen verletzt. Da der Angriff gezielt dem Infoladen galt, ist eine Tat mit rechtsradikalem Hintergrund wahrscheinlich.

Im Kontext zunehmender neonazistischer Aktivitäten im Raum Trier, lässt sich der Übergriff auf den Infoladen nicht als zufällige Einzeltat abtun. „Der Anschlag zeigt erneut“, so eine Besucherin des Infoladens, „dass Gewalttaten aus dem Kreise der radikalen Rechten nicht zu unterschätzen sind. Wer noch nicht erkannt hat, dass Trier ein ernsthaftes Nazi-Problem hat, ist auf dem rechten Auge blind.“

Tatsächlich häuften sich die Veranstaltungen und öffentlichen Auftritte der Trierer NPD um Safet Babic in den letzten Jahren massiv. Exemplarisch sind hier u.a. die  provokante Auftritte zu nennen, wie zum Beispiel am 9. November. Am Wochenende des 4. und 5. Mai kamen mit einer Kundgebung gegen den Besuch von Gregor Gysi und dem Abhalten eines Seminars zu Karl Marx nlässlich seines 195. Geburtstages weitere Auftritte hinzu. Darüber hinaus schockierten in der vergangenen Zeit jedoch auch gewalttätige Angriffe auf Personen. Im Dezember letzten Jahres ereignete sich beispielsweise in der Karl-Marx-Straße in Trier ein rassistisch motivierter Übergriff, bei dem drei Personen in einem Lokal angegriffen und verletzt wurden.

Es ist zu vermuten, dass auch der Angriff gegen den Infoladen ein weiterer Versuch ist, Menschen einzuschüchtern, die sich gegen Neonazis und Rassismus engagieren und für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung kämpfen. Die Polizeiinspektion Trier hat die Ermittlungen aufgenommen.

The Future Is Unwritten – Antifa Aktionstage in Trier

thefutureisunwritte_plakatIn den nächsten Wochen plant die Autonome Antifa Trier eine antikapitalistische Kampagne mit Vorträgen, Partys und der Beteiligung an einer Bleiberechtsdemo in Trier (tba.). Hier die Veranstaltungen, die bis jetzt feststehen:

Außerdem gibt es einen kurzen Aufruf zur Kampagne:

the future is unwritten

In den Tagen der Krise halten alle zusammen. Opposition und Regierung scheinen sich plötzlich einer Meinung zu sein wenn es darum geht die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands zu sichern. Mit allen Mitteln wird versucht das kapitalistische System aus einer der größten Krisen der Geschichte zu heben. Dabei ist es nebensächlich, dass tausende Menschen in den Ländern die von den Rettungspaketen und den damit verbundenen strengen Auflagen der europäischen Troika¹ betroffen sind, in Armut sowie mit Existenzängsten leben und an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Denn allen scheint klar zu sein was das – den Menschen übergeordnete – Ziel der Rettung ist: „Der Laden muss laufen!“

Damit die kapitalistische Gesellschaft auch weiterhin fortbesteht müssen Opfer erbracht werden. Während Jugendliche in den sogenannten PIIGS² Staaten um ihre Existenz kämpfen, versuchen jene deren Existenz schon von vornherein verunmöglicht wurde in die Staaten des kapitalistischen Zentrums zu fliehen. Das europäische Grenzregime versucht dabei die Flucht der Menschen die mit der Hoffnung auf ein besseres Leben für sich und ihre Familien ihr eigenes riskieren zu verhindern. Lager, Zäune, Grenzen und Abschiebungen. In der Angst den eigenen Wohlstand zu verlieren, werden geflüchtete Menschen tagtäglich aus Europa abgeschoben oder vor den Grenzen in den Tod getrieben.

Dieses Leid und das Elend der Welt sind keine Begleiterscheinungen des Kapitalismus, sondern ein direktes Resultat der wertverwertenden Gesellschaft, die nicht für den Menschen sondern, im Widerspruch zu seinen Bedürfnissen, für den Profit Waren produziert. In dieser ewigen Tautologie der Akkumulation von Kapital³ muss sich das Subjekt der Arbeit unterordnen und unterliegt den Verkehrungen und Mystifikationen⁴ die diese Gesellschaft aus sich heraus produziert. In Folge dessen stehen nicht die Bedürfnisse der Menschen im Mittelpunkt der Gesellschaft sondern die Ware und ihr Wert. Ein Mensch erscheint für diese Gesellschaft nur als wertvoll, wenn er für sie verwertet werden kann. Rassismus, Nationalismus und andere Ideologien sind zwar älter als der Kapitalismus, werden aber so durch die Logik von Konkurrenz und Leistung immer wieder reproduziert.

Der Kapitalismus: Ein Schrecken ohne Ende ?

Die Frage drängt sich also auf, was es für einen Sinn hat, ein System zu retten das zum einen über den Menschen herrscht und zum anderen dabei (fast) nichts als Elend produziert? Einen Ausweg scheint es nicht zu geben, das Ende der Geschichte scheint erreicht und glaubt man den aktuellen Diskussionen, dann kann es nur noch darum gehen den Schrecken zu begrenzen.
Diesem Irrglauben zum Trotz kämpfen überall Menschen für ihre Rechte und für ein besseres Leben ohne gesellschaftliche Zwänge. In Europa gehen Menschen gegen ihre Regierungen und Spardiktate auf die Straße und in Deutschland demonstrieren Refugees⁵ für ihr Bleiberecht und soziale Anerkennung.

Wir werden uns sowohl mit der aktuellen Krise, ihren Auswirkungen und Gefahren als auch mit dem Kapitalismus als solchem und möglichen Auswegen beschäftigen. Darüber hinaus beteiligen wir uns an den Kämpfen der Refugees und wollen im Juni gemeinsam für ein besseres Leben für alle Menschen auf die Straße gehen.

Wir sehen es nicht ein, uns mit einem System zufrieden zu geben, in dem der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist⁶. Wir wollen dass der Mensch sein eigenes Schicksal bestimmen und selbst entscheiden kann wie und wo er sein Leben verbringen will. Wir wollen, dass für die Bedürfnisse der Menschen produziert wird und nicht gegen sie. Wir wollen, dass niemand mehr sterben muss weil er verhungert, verdurstet oder erfriert obwohl genug Rohstoffe für alle Menschen existieren.

Deshalb wollen wir in den kommenden Wochen mit euch diskutieren und Widerstand leisten aber auch tanzen und feiern.
Denn für uns alle gilt: „The Future is unwritten!“⁷

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1: Nicht amtliche Bezeichnung für das Dreiergremium zur Leitung der Außen- und Sicherheitspolitik der EU bestehend aus dem Außenminister eines Mitgliedsstaates, dem EU-Außenkommissar und dem Vertreter für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik
2: Das Akronym PIIGS bezieht sich auf die verschuldeten Staaten Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien.
3: Karl Marx beschreibt die Akkumulation des Kapitals als einen ständigen Prozess der Hinzufügung von Mehrwert zum Kapital. Geld wird als Kapital in Maschinen, Material und Arbeitskräfte investiert, um dann beim Verkauf der produzierten Erzeugnisse mehr Geld und damit einen möglichst hohen Mehrwert zu erzielen, der dann wieder in Kapital verwandelt wird.
4: Diese Mystifikationen und Verkehrungen sind Resultate der kapitalistischen Produktionsweise: Im Kapitalismus werden den Waren, dem Geld und schließlich dem Kapital Eigenschaften zugeschrieben, die ihnen nicht von Natur aus zukommen.
5: „Refugee“ ist eine Selbstbezeichnung und wird von geflüchteten Menschen in Deutschland verwendet.
6: „Emanzipation befreit von Fremdbestimmung, von Herrschaft und Unterdrückung. Ziel von Emanzipation ist Selbstbestimmung. Um Selbstbestimmung zu erreichen, müssen wir „alle Verhältnisse umwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist“. K. Marx, Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie, MEW 1, 385.
7: Die Zukunft ist ungewiss!