20.05. – Vortrag: „Gewerkschaften 1933: Zwischen Anpassung und Widerstand“ @ Trier

Am 20. Mai 2014 lädt der DGB Trier zu „Gewerkschaften 1933: Zwischen Anpassung und Widerstand“ von Dr. Stefan Müller (Archiv der sozialen Demokratie). Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr  in der VHS Trier (Domfreihof).

Die Frage der historischen Rolle der Gewerkschaften bei der Erstarkung der NSDAP und der Machtergreifung Hitlers ist immer noch ein wichtiges Forschungsobjekt für HistorikerInnen.

In der Öffentlichkeit und auch bei engagierten GewerkschafterInnen ist die Breite des Widerstands oft nicht bekannt. Die Lehren, die die Gewerkschaftsbewegung aus der Niederlage und dem Trauma der Verfolgung und der Kasernierung zog, prägen die Gewerkschaften bis heute.

Die Unfähigkeit, Antworten auf die wirtschaftliche Krise zu ziehen, der „Legalitätskurs“, also das Abwarten, ob Hitler mit dem Bruch der Gesetze oder der Verfassung eine „rote Linie“ überschreiten würde, hemmte einen organisierten und leidenschaftlichen Widerstand.

Dennoch taten es viele, einige zu spät, und sie bezahlten mit ihrem Leben.

Doch was waren die genauen Abläufe, die Gedanken, die Begründungen und was die Alternativen?

Wir sind froh, Dr. Stefan Müller vom Archiv der sozialen Demokratie für diesen Vortrag gewonnen zu haben.

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