16.01.-07.02. – Ausstellung und Rahmenprogram „Es lebe die Freiheit!“

Vom 16. Januar bis zum 07. Februrar 2014 wird in Trier die Ausstellung „Es lebe die Freiheit!“ gezeigt. Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem Widerstand von Jugendlichen im Nationalsozialismus:

Viele junge Menschen verfielen den Ideen des NS-Regimes. Nur eine Minderheit zeigte den Mut an bestimmten Punkten „Nein“ zu sagen und/oder Widerstand zu leisten. Diesen jungen Menschen, die aus verschiedenen sozialen und politischen Milieus entstammen, die in unterschiedlichster Form den Vorgaben des Regimes nicht folgten oder in ganz verschiedenen Formen Widerstand leisteten, widmet sich diese Ausstellung.

In einer leicht verständlichen Sprache werden die Motive und die Aktionen der Jugendlichen auf 32 Tafeln dargestellt. Einzelne Biographien bringen den Betrachtern die Lebensläufe von jungen Kommunisten, Sozialdemokraten, Zeugen Jehovas, Juden oder ursprünglich unpolitischen jungen Menschen näher. Als Gruppen des Widerstands sind unter anderem die Edelweißpiraten, die weiße Rose und die Rote Kapelle vertreten. Veran­stalterinnen: AGF, ESG, KHG, VHS Trier, Stadt Trier  und Landes­zentrale für politische Bildung

Die Ausstellung selbst ist vom 16. Januar bis zum 1. Februar in der VHS Trier (Domfreihof) sowie vom 3. bis zum 7. Februar an der Universität Trier zu sehen. Zusätzlich gibt es diverse Begleitveranstaltungen:

  • Donnerstag, 16. Januar 2014, 19:00 – 21:00
    Eröffnung der Ausstellung
    Veranstaltungsort : vhs Trier, Domfreihof 1, 54296 Trier, Raum 5
  • Philosophisches Café Spezial I – III : Hannah Arendt „Die Banalität des Bösen“
    Mi 22.1., 16.15 – 17.45h  I: Vortrag: Hannah Arendt – Die Denkerin im Kontext der Philosophie des 20. Jhd.
    Mi 29.1., 16.15 – 17.45h  II: Seminar: Hannah Arendt – Die These von der „Banalität des Bösen“
    Mi 5.2., 16.15 – 17.45h III: Übung: Interpretationsübung „Über das Böse. Eine Vorlesung zu Fragen der Ethik“ mit Prof. Dr. Josef M. Werle (Philosophie)
    Mi. 5.2., 19:30h Spielfilm „Hannah Arendt“, Drama, D/F/Lux 2011, broadway, Paulinstr.18.  Eintritt: 5,-
  • Fr. 24.1., 17–22h  Zivilcouragetraining:
    Was tun, wenn ich im Alltag Gewaltsituationen miterlebe? Das Training vermittelt, dass jedeR sinnvoll und gewaltfrei in solchen Situationen eingreifen kann, ohne sich selbst dabei zu gefährden. TUFA Workshopraum V (2. OG), Wechselstr. 4, Trainer: Thomas Kupczik, Veranstalter: Ak Trier im Nationalsozialismus“ der AGF, Kosten: 5,- / erm. 3,- €  Anmeldung:buero@agf-trier.de
  • Mo. 27.1.2014, 16:30h Rundgang „Stolpersteine erzählen“
    Eine Führung durch die Trierer Innenstadt zu den letzten Wohnstätten einiger Trierer NS-Opfer für die Gedenk­steine verlegt wurden, Schwerpunkt Jugendliche im Nationalsozialismus.
    Treffpunkt: Friedens- & Umwelt­zentrum, Pfützenstr. 1; Veranstalter: Ak„Trier im Nationalsozialismus“
  • Mi 29.1.19h, Jugend & Jugendwiderstand im National­sozialis­mus:
    Die Jugend war für die Nazis eine sehr wichtige Zielgruppe. Sie wurde von Anfang an hofiert („Macht Platz ihr Alten!“). Damit einher ging eine beispiellose Indoktrination und Disziplinierung. Alle sollten für die Nazis mar­schieren. Wer nicht mitmachte, dem wurde „so lange in die Hacken getreten, bis er marschierte“ – so der Führer der „Deutschen Arbeitsfront“, Robert Ley.  Der Koblenzer Jurist und „Gedenkarbeiter“ Joachim Hennig schildert vor diesem Hintergrund die Geschichte der Hitlerjugend, des Reichsarbeitsdienstes, die Gleich­schaltung der Jugendverbände und –bünde sowie Verfolgung und Widerstand von Jugendlichen im nördlichen Rheinland-Pfalz und von jungen Luxemburgern. Im Mittelpunkt steht die Burg Stahleck bei Bacharach/Rhein.
    VHS, Domfreihof 1b, Raum 5, Veranstalter: Ak Trier im National­sozialismus
  • Do. 30.1. 19h „Aufhalten – Widersetzen“ von Christen im Widerstand
    Ein Abend zum Thema Glaube und Macht und zur Frage: Welchen Beitrag können die Kirchen leisten für das Zusammenleben in Staat und Zivilgesellschaft.
    KHG-Zentrum Uni, Gast: Johannes Metzdorf-Schmithüsen (Stud.pfr. em.)
  • Di. 4.2. 19:30h Spielfilm „Edelweißpiraten“
    (D 2004, 97 min., Regie: Niko v.Glasow, FSK: ab 12 J., empfohlen ab 14 Jahren) „Packend und atmosphärisch dicht, unkonventionell, bildstark und auch riskant inszeniert: die wenig bekannte Geschichte einer Kölner Jugend­bande, die sich mit dem Nazi-Regime anlegte. (…) Prädikat wertvoll“ Agenda-Kino im broadway filmtheater, Paulinstr. 18, Eintritt: 6,- / 5,- € Filmpate: Ak Trier im National­sozialismus
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