10.07.: „Kritik der Intelligenzforschung: Warum IQ-Tests nicht neutral sind – Von Galton zu Sarrazin“

Am kommenden Dienstag, den 10. Juli 2012, veranstaltet die Kritische Psychologie Trier einen Vortrag zur Kritik der Intelligenzforschung. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr im Raum D033 an der Uni Trier.

Ein Blick in die Wissenschaftsgeschichte zeigt, dass die Intelligenzforschung schon immer eine offene Flanke zur Eugenik hatte. Viele prominente Intelligenzforscher unterhielten Kontakte zu Rechtsradikalen. Intelligenztests wurden systematisch benutzt, um soziale Unterschiede zu biologisieren und Rassismus zu rechtfertigen – mit Hilfe einfacher Zirkelschlüsse und Korrelationen, die als Kausalität ausgegeben wurden. Die massiven methodischen Probleme dieses Forschungszweiges wurden oft beschrieben. Sie beginnen bereits mit der Frage, ob eine so schwer fassbare Eigenschaft wie Intelligenz überhaupt „wissenschaftlich“ gemessen werden kann.

Die Referentin studierte an der Universität Marburg Psychologie und begründete dort die Initative Kritische Psychologie Marburg. Aktuell macht sie eine VT-Ausbildung. Ihre letzte Veröffentlichung:

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