10.07.: Demo gegen schlechte Studienbedingungen und Personalabbau

Am 10. Juli 2012 findet eine Demonstration gegen schlechte Studienbedingungen und Personalabbau an der Uni Trier statt. Die Demo startet um 18.30 Uhr am Viehmarkt.

Gegen Sparmaßnahmen und Personalabbau!

Aufgrund finanzieller Einsparungen, die das Land der Universität auferlegt und dem daraufhin einberufenen Moratorium , kommt es an der Universität Trier zum massiven Stellenabbau im Bereich der universitären Lehre, zu weiteren Eingrenzungen in der Fächervielfalt und schlussendlich zu strukturellen Problemen, die unsere Universität nicht mehr stemmen kann. Aber nicht nur die Uni Trier leidet unter dem Sparzwang, so wie uns ergeht es im Moment allen rheinland-pfälzischen Unis! Deshalb erklären wir uns solidarisch mit den Protestaktionen in Mainz und Koblenz-Landau:

Die Schuldenbremse darf nicht zur Bildungsbremse werden!

Deshalb fordern wir:

Von der Hochschulleitung

  • Fächervielfalt schützen – kleine Fächer sind unsere Stärke
  • Solidarität der Fächer untereinander  – Kooperation statt Konkurrenz
  • Die vollständige Offenlegung der geplanten Sparmaßnahmen
  • Die Vertretung der Interessen aller Universitätsangehörigen (Studierende, Mittelbau und Professoren) durch den Präsident – den Widerstand gegen die Sparmaßnahmen stützen, statt deren Mitgestaltung erzwingen
  • Die sofortige Aussetzung des Moratoriums
  • Die Offenlegung des Kapazitätsbuches
  • Universität statt Unternehmen – Wirtschaftsausrichtung der Uni stoppen

Von der Landesregierung

  • Gewährleistung einer angemessenen Grundausstattung der Universitäten
  • Umsetzung der Wahlversprechen bezüglich der Verbesserungen im Bildungswesen
  • Die Kompensierung der Studienkonten
  • Kostenfreie Bildung für alle
  • Schluss mit dem elitären Mist – Exzellente Bildung für alle
  • Dialog statt Monolog – sucht endlich einen ernsthaften Dialog mit den Studierenden
  • Und wir sind immer noch gegen die Bachelor/Master Umstellung!

Es geht hier nicht mehr um Verbesserungen, sondern bereits um den Erhalt der jetzt schon verbesserungswürdigen Qualität der Lehre! Wir fordern keinen Luxus, sondern die Gewährleistung der Mindeststandards. Die Landesregierung muss ihre Verpflichtungen und Wahlversprechen einhalten und vor allem mit finanziellen Taten statt großen Worten reagieren!

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