13.10. – „Die Linke und der Nahostkonflikt“ @ Mainz

Am 13. Oktober 2010 wird, auf Einladung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Rheinland-Pfalz, Peter Ullrich zum Thema „Die Linke und der Nahostkonflikt. Extreme Identfikationen und Probleme eines linken Universalimus“ sprechen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und findet im Regionalbüro der RLS statt (Nackstraße 4, 55118 Mainz).

Ullrich hat 2008 das Buch „Die Linke, Israel und Palästina. Nahostdiskurse in Großbritannien und Deutschland“ veröffentlicht.

Aus der Veranstaltungsankündigung:

AktivistInnen marschieren mit USA- und Israelfahnen oder treffen sich mit der Hamas, um politische Kooperation auszuloten – das ist das Handlungspektrum deutscher Linker zu Beginn des 21. Jahrhunderts, wenn es um Israel oder Palästina geht. Nicht selten führt die Konfrontation der beiden Lager zu physischer oder psychischer Gewalt. Was bei beiden Extrempositionen meist auf der Strecke bleibt, ist ein kühler Kopf und eine wahrhaft universalistische Positionierung der Linken, die kein Unrecht als kleineres Übel akzeptiert.

Im Vortrag soll den Ursachen dieser Identifikationen nachgegangen werden. Dabei werden beispielhaft die Auseinandersetzungen über den Nahostkonflikt in der deutschen und der britischen Linken analysiert, wobei deutlich wird, welch große Rolle die jeweilige nationale Prägung spielt.

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