Passierschein A38 bekommt Geld hinterhergeschmissen

Als momentan nicht in Trier Weilender, bin ich stark auf die Berichterstattung der Trierer Presse angewiesen. Glücklicherweise ist die hiesige Presselandschaft sehr übersichtlich, um es freundlich auszudrücken. Aber ich schweife ab. Jedenfalls las ich heut morgen schier unglaubliches bei 16vor: „Passierschein A 38 ausgezeichnet„. Wie konnte das passieren, wird sich der entsetzte Leser fragen – und glauben Sie mir auch ich war entsetzt.

Die Gruppe Passierschein A38 wurde für dem 2. „Trierer Jugendehrenamtspreises“ vorgeschlagen, bekam diesen dann sogar am Wochenende verliehen und damit 800 Euro geschenkt!

Weiter 16vor:

Damit würdige man insbesondere die “kreativen Aktionsformen” und das “vernetzte Denken” der Passierschein-Mitglieder, die sich vor allem gegen rechtsextremistische Umtriebe engagieren, erklärte Bürgermeister und Sozialdezernent Georg Bernarding am Samstag bei der Verleihung des mit 800 Euro dotierten Preises im Rahmen des vierten “Markts der Möglichkeiten”. Die sichtlich überraschten und lautstark begeisterten Preisträger stimmten sogleich die “Internationale” an.

Wie diese „kreativen Aktionsformen“ und das „vernetzte Denken“ aussieht, wurde hier bereits mehrfach dokumentiert. Wer die glücklichen Preisträger von Angesicht zu Angesicht erleben und sich vielleicht ein Autogramm für die Enkel sichern möchte, der trifft sie (un)regelmäßig im Infoladen.

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Ein Kommentar zu “Passierschein A38 bekommt Geld hinterhergeschmissen

  1. Du bewegst dich auf dünnem Eis lieber Herr Infoladen. Der Preis wurde uns nicht hinterher geworfen sondern schwer und mühsam verdient.
    Außerdem haben wir jetzt die Macht des Kapitals, was der Laden ja nicht gerade von sich behaupten kann. Also mal schön die Füße still halten, vielleicht springt ja dann auch was für dich raus. Vielleicht könnte es dann aber auch passieren, dass wir noch „(un)regelmäßiger“ im Laden auftauchen.
    Von wegen Steuerverschwendung, das war die erste sinnvolle Investition der Stadt Trier.

    Da uns auf dem Markt der Möglichkeiten die Gelegenheit ein paar Worte an die unglaublichen Menschenmassen zu richten verweigert wurde, möchte ich hier noch kurz an die unglaubliche Menschenmasse, die diesen Blog liest ein paar Worte verlieren:
    Es wurde uns noch nie so einfach gemacht dieses System zu lieben. Wir finden es auch bemerkenswert wie Klaus Jensen quasi unter der Hand den bewaffneten, kommunistischen Untergrundkampf, der in Trier ja noch in den Kinderschuhen steckt, mit einer nicht zu verachtenden Menge Geld, unterstützt.
    Wir kaufen uns jetzt erstmal Telekomaktien.
    Yours Truly
    Passierschein A38 – Super, wir bewegen uns!

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