Auskunftsersuchen bei VS, LKA & Co.

Wer sich schon immer dafür interessiert hat, ob und wenn ja was der Verfassungsschutz denn über einen so weiß, für den gibt es den Weg eines sog. Auskunftsersuchens. Das heißt mensch kann an staatliche Stellen eine Bitte um Auskunft der über ihn dort gespeicherten Daten stellen. Damit nun nicht unnötige Zeit damit drauf geht Adressen zu suchen und Briefe zu formulieren, bietet die Seite datenschmutz.de einen Generator für Auskunftsersuchen an.

Mit diesem lassen sich bequem Anschreiben für alle Landeskriminalämter und Landesämter für Verfassungsschutz sowie für BKA, Bundesamt für Verfassungsschutz, BGS, Zoll und Zentrales Verfahrensregister generieren. Sinnvollerweise sollte man erstmal nur bei dem Landesamt für Verfassungsschutz anfragen, welches für das Bundesland in dem mensch wohnt zuständigt ist. Eine Anfrage bei anderen Landesämtern lohnt meist nicht und auch beim LKA, BKA etc. ist es unwahrscheinlich, dass Daten über einen gespeichert sind – außer diese Behörden führten schon ein Ermittlungsverfahren gegen einen.

Nach dem abschicken des Briefes heißt es erstmal warten. Wenn keine Daten gespeichert sind, erfolgt eine Antwort meist innerhalb von wenigen Tagen. Sind dagegen Daten gespeichert, kann es durchaus ein paar Wochen dauern, da die Behörde dann erst einmal entscheiden muss, welche Daten sie herausgibt und welche nicht. Manchmal wird auch erst noch eine Kopie des Personalsausweises zur Identifikation angefordert.

Nähere Informationen zum Verfahren und einige Fallbeispiele gibt es wiederum bei datenschmutz.de.

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