21.04. – Vortrag „Nazis ohne Neo? Die Anwesenheit extremer Rechter in Parlamenten“ @ Infoladen Trier

Vortrag am 21.04.08 um 19.00 Uhr im Infoladen Trier, Hommerstr. 14, Trier – Eintritt frei! (Das Plakat zum Vortrag)

Eine Veranstaltung des Infoladen Trier in Kooperation mit dem Referat für Politische Bildung des AStA der Universität Trier. Es referieren Vertreter des Projekts „Nazis in den Parlamenten (NiP) Sachsen„.

Im Jahr 2009 stehen in Rheinland-Pfalz Kommunalwahlen an und schon jetzt ist eine erhöhte Aktivität auch bei der Trierer NPD zu verzeichnen, eine tragende Rolle spielt dabei insbesondere Safet Babic, NPD Kreisvorsitzender und ehemaliger Abgeordneter des Studierendenparlaments der Universität Trier. Was für Auswirkungen es haben kann, wenn Neonazis nicht nur der Sprung in kommunale Gremien sondern auch in den Landtag gelingt, schildern VertreterInnen des Projekts „NiP Sachsen“.

NiP Sachen ist ein Redaktionskollektiv, welches mit Hilfe einer Internetseite und jährlichen Print-Ausgaben eine kritische Dokumentation über die Aktivitäten von Nazis in sächsischen Parlamenten bietet.

In einem Vortrag mit anschließender Diskussion werden MitarbeiterInnen von NiP Sachsen die Protagonisten der sächsischen NPD-Landtagsfraktion kurz vorstellen und die Entwicklungen der über 3jährigen Anwesenheit der Neonazis im Landesparlament skizzieren. Insbesondere soll es darum gehen, welche Auswirkungen die Parlamentsmitgliedschaft der NPD auf die regionale Neonazi-Szene hat und wie die NPD dasgesellschaftliche Klima und die Arbeitsweise im Landtag beeinflusst und verändert. Diskutiert werden soll außerdem die Frage, welchen Mehrwert der „Kampf um die Parlamente“ der NPD bringt und welche parteiinternen Grenzen sich bei den Neonazis offenbaren.

Hinweis: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

P.S.: Wer am 21.04. keine Zeit hat, kann ihn sich auch am 18.04. ab 20 Uhr im Saarbrücker Filmhaus anhören.

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