Neuer Raum – neues Glück

Der Infoladen hat nach längerer Suche ein neues Zuhause gefunden – und zwar in Trier-West. Mit den neuen Räumlichkeiten einher gehen auch einige konzeptionelle Änderungen. Unter anderem gibt es einen neuen Namen. Der Infoladen heißt ab sofort Komplex – Infoladen Trier und hat auch eine neue Homepage auf der es von nun an alle Neuigkeiten geben werden.

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Crowdfunding – Helft uns bei der Einrichtung

Die Renovierung und Einrichtung der neuen Räumlichkeiten kostet natürlich Geld und das ist bekanntlich immer knapp. Deswegen haben wir eine Crowdfunding-Kampagne gestartet über die ihr uns unterstützen könnt. Alle Infos bekommt ihr unter Zur Crowdfunding-Kampagne für den Komplex.

Rettet den Infoladen – Wir suchen eine neue Bleibe

logo_infoladenSeit den 90ern bietet der Infoladen einen unkommerziellen Raum für linke Politik sowie für Informations- und Bildungsveranstaltungen. Gerade für eine (autonome) Linke, bot der Infoladen meist den einzigen Platz um sich zu treffen, zu vernetzen und politische Projekte zu gestalten.

Der Infoladen betreibt eine eigene Bibliothek mit Büchern, Broschüren und Zeitschriften zu den Themen Antirassimus/Antifaschismus, Medien, Migration, Ökologie, Pädagogik, Politische Theorie, Religionskritik etc…

Da aber auch linke Projekte nicht von Luft und Liebe leben können, war und ist der Infoladen auf monatliche Spenden und dem Engagement seiner Nutzer*innen angewiesen. Beides lässt hin und wieder zu wünschen übrig 😉

Leider wurde dieses Jahr das Haus verkauft, indem wir momentan zur Miete untergekommen sind. Schon bald müssen wir den Infoladen räumen. Das bedeutet: Der Infoladen sucht momentan dringend eine neue Bleibe, diese wird notgedrungen teurer werden. Weiterlesen

Vereinsgründungsparty 30. Mai 2015

11150233_980549005311912_5620817324060944250_n - KopieDer Infoladen Trier ist seit über 20 Jahren ein Treffpunkt der linken Szene. Hier treffen sich verschiedene Gruppen, die sich mit Feminismus, Antifaschismus und der Frage, wie die Welt insgesamt besser werden kann beschäftigen. Der Laden dient dabei als Veranstaltungsort, Treffpunkt und Bibliothek zu verschiedenen Interessensgebieten.

Seit dem 13.06.2014 ist der Infoladen ein Verein. Von nun an wird der Verein unseren geliebten Treffpunkt für die Kritik an den bestehenden Verhältnissen und die hauseigene Bibliothek unterhalten.


Aber auch wir leben leider nicht nur von Luft und Liebe. Um auch weiterhin einen Raum für linke Lebensentwürfe, für die antifaschistische und antikapitalistische Jugend der Region und für Kritik und Diskussionen stellen zu können brauchen wir Eure Unterstützung! Kommt zu unserer großen Vereinsgründungsparty, spendet, werdet Mitglieder oder feiert einfach nur mit uns.

Neben Bier und den üblichen Softdrinks wird es Snacks und Longdrinks geben. Wem das noch nicht reicht, für den wird ab 20 Uhr Das Brotlicht-Soundsystem auflegen und für den geeigneten Soundtrack sorgen.

Wir haben Bock! Kommt vorbei und helft uns, das Projekt Infoladen weiterhin am Leben zu halten!

Roter 1.Mai

Am 1.Mai veranstaltet das „Maibündnis Trier“ Nachmittags einen „roten 1.Mai“ mit einem Straßenfest in Trier-Süd und im Anschluss einem „roten Kino“ im Infoladen!

Ihr seid herzlich eingeladen, ein deutlichen antifaschistisches und antikapitalistisches Zeichen am 1.Mai zu setzen!

 

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Weitere Infos zu Ort, Zeit und Programm auf http://maitrier.blogsport.de und auf Facebook.

Aktionstage- NS Verherrlichung? Stoppen!

SJ – Die Falken Trier und Autonome Antifa Trier präsentieren:

Aktionstage

Aktionstage in Trier im Rahmen der überregionalen Kampagne „NS-Verherrlichung? Stoppen!“

31.10. Mobi-Vortrag und Soliparty im Infoladen

09.11. Antifaschistischer Stadtrundgang der AG Frieden um 15 Uhr in der Sichelstraße 36.

13.11. Kundgebung „Gegen Geschichtsrevisionismus“ am sogenannten „Vertriebenenbrunnen“ in Trier

21.11. Letzte Infos zur Demonstration und Infovortrag „Was tun wenn’s brennt“ im Infoladen

22.11. Gemeinsame Busfahrt zu den antifaschistischen Gegenprotesten in Remagen.

Bei allen Veranstaltungen der Aktionstage können Bustickets für 5 € gekauft werden.

Mehr Infos zu der Demonstration in Remagen findet ihr unter: remagen.blogsport.de

01.09. – „Gegenwind dem Verschwörungswahn – Kundgebung gegen Rechts“

Am 01. September 2014 findet in Koblenz eine Kundgebung gegen den neurechten Verschwörungstheoretiker Jürgen Elsässer statt. Dieser und andere Redner aus der neurechten Szenen wollen an der Koblenzer „Montagsdemo“ teilnehmen. Die Kundgebung beginnt um 16 Uhr am Görresdenkmal in den Koblenzer Rheinanlagen.

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Am 1. September 2014 findet in Koblenz am Rhein eine neurechte Veranstaltung statt. Hierfür hat sich der für seine antisemitschen und homophoben Aussagen bekannte Jürgen Elsässer und weitere Redner der neurechten Szene angekündigt. Bereits seit Monaten wird in Koblenz bei den sogenannten „Friedenspartys“ ein kruder Mix aus Antisemitismus, Verschwörungstheorien und Homophobie verbreitet. Dagegen hat sich das „Aktionsbündnis gegen Rechts“ in Koblenz gegründet.

Tatsächlich haben die „Friedenspartys“ oder „Friedensfeste“ mit Frieden nichts zu tun, denn auf diesen wird eine verkürzte Sicht auf die Welt vermittelt und Hass geschürt. Bundesweite Aufmerksamkeit erregte die „Friedensveranstaltung“ als einer der Veranstalter die Protokolle der Weisen von Zion, eine antisemitische Hetzschrift, als schriftlichen Beweis für eingebildete jüdische Weltverschwörung heranzog. Wegen solcher Entgleisungen und massiver interner Streitigkeiten über die inhaltliche Ausrichtung beklagt die Friedensdemo zunehmend sinkende Teilnehmerzahlen. Offensichtlich versuchen die Koblenzer Veranstalter aus diesem Grund nun mit Jürgen Elsässer einen der bundesweit bekanntesten Redner der neurechten Szene an Rhein und Mosel zu bringen. In seinen Reden und Artikeln hetzt der Autor Elsässer gegen alles, was seiner Vorstellung von Familie nicht entspricht, vor allem Homosexuelle. Weiterhin liefert er einfache Antworten und erfindet Sündenböcke für die Konflikte der Welt.

Das Aktionsbündnis gegen Rechts Koblenz wehrt sich gegen diesen neuen Rechtsruck. Deswegen rufen wir für den 01.09.2014 ab 15 Uhr am Görres – Denkmal (Koblenzer Rheinanlagen) zu einer zentralen Gegenkundgebung auf. Wir erklären uns mit allen solidarisch, die mit uns demonstrieren.

Veranstaltungsort bei Google Maps

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31.08. – Vegan Brunch @ Trier

vegbrunch_08-14Am 31. August 2014 findet der nächste vegane Brunch in der Scheinbar Trier (Weberbach 72) statt:

Eintritt/Unkostenbeitrag gibt es nicht, nur eine kleine Spendenbox.

Optimalerweise bringt jede*r eine Kleinigkeit zu Essen mit und trägt das vorher in diese Liste ein.
https://pad.riseup.net/p/brunchliste

Wer Sonntag morgens erschreckt feststellt das der Kühlschrank gähnend leer ist kann trotzdem gerne dazu stoßen und sich satt essen. Sollte halt nur nicht die Regel sein. 😉

Getränke werden über die Scheinbar bezogen.

Ansonsten gibt es: Kinderecke, Infostand, evtl. leicht verbilligte Bücher von edition assemblage (www.edition-assemblage.de, Unkostenbasis, regulärer Buchpreis mit 1 Euro Rabatt). Bei gutem Wetter können wir draußen sitzen.

Und ab 14 Uhr gibt es für Künstler*innen und alle die es werden wollen einen kleinen Stencil-Workshop (Motive können auch mitgebracht werden).

01.08. – Grenzwertig-Release Party goes SCHMIT-Z

Am 01. August 2014 wird die neue Ausgabe der Zeitschrift Grenzwertig vorgestellt. Aus diesem Anlass findet im SCHMIT-Z (Mustorstr. 4, Trier) zuerst ein Vortrag zur Situation von Flüchtlingen in Rheinland-Pfalz und danach eine Release Party statt.

19:00 Uhr
„Refugees in Rheinland-Pfalz – gesellschaftliche und rechtliche Ungleichbehandlung?!“

Refugees sind in ihrer Lebenswirklichkeit vielen Hürden und Einschränkungen ausgesetzt. Die ablehnende Asylpolitik spiegelt sich in der Situation wieder, in der Refugees in Deutschland leben müssen. Durch die ständige Unsicherheit beim Warten auf die Antwort über den Asylantrag, die eingeschränkte Bewegungsfreiheit, das unzureichende Angebot an Deutschkursen, Arbeitsverbot, das Leben in großen Massenlagern und Isolation in weit abgelegen Orten, werden sie an die Grenzen ihrer physischen und mentalen Belastbarkeit getrieben. Die Restrektionen sind schwere Schläge, die sie tagtäglich ertragen müssen, die zudem wenig Beachtung in der öffentlichen Diskussion finden. In unserem Vortrag wollen wir einen Überblick über das Leben von Refugees in Rheinland-Pfalz geben. Das lässt sich praxisnah an den Asylunterkünften in Rheinland-Pfalz erläutern. Dabei sollen vor allem die materiellen Gegebenheiten anhand von Bilddokumenten beleuchtet werden, sowie die Wünsche und Kritikpunkte der Refugees zur Sprache kommen.

Beispielhaft sind die vorzustellenden Unterkünfte, wie etwa die Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende in Trier, für die Situation von Refugees in Deutschland. Anhand der dortigen Zustände wird auch die medizinische Versorgung von Asylsuchenden beleuchtet. Eine angebrachte ärztliche Versorgung für Asylsuchende in Trier wäre möglich, ist aber politisch nicht gewollt. Dieser These wollen wir nachgehen, sie an Einzelbeispielen erläutern und über die rechtliche Situation der medizinischen Versorgung von Refugees reden. Warum gibt es nur eine Notfallversorgung? Warum kann ungeschultes Personal entscheiden, wann ein Krankenwagen gerufen wird?

Diese Fragen und weitere Fragen, werden die beiden Mitglieder des Multikulturellen Zentrums Trier im Vortrag „Refugees in Rheinland-Pfalz – gesellschaftliche und rechtliche Ungleichbehandlung“ beleuchten. Eine offene Runde lässt abschließend Raum für spannende Nachfragen und interessante Diskussionen.

22:00 Uhr
Release Party
22.00-23.00 Uhr: Kostenloser Eintritt
ab 23.00 Uhr: 3€ Eintritt für jedermann und jederfrau

Musikalisch begleitet euch, mit Swing Electro Beats, DJane Lady Libido.

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Antifaschistische Filmreihe

Vom 25. Juni bis zum 30. Juli 2014 veranstaltet das Referat für Antirassismus und -faschismus des AStA eine Antifaschistische Filmreihe. Jeweils Mittwochs ab 18 Uhr werden folgende Filme gezeigt:

antirassfilmreihe

» 25. Juni: Erhobenen Hauptes – (Überleben) im Ma’abarot
Das Bewusstsein zur vermutlich letzten Generation zu gehören, die noch selbst mit Verfolgten des Nationalsozialismus sprechen kann, lässt es umso wichtiger erscheinen, ein möglichst lebendiges Dokument dessen entstehen zu lassen, um auch bei nachfolgenden Generationen die Erinnerung wach zuhalten.
Unser Dokumentarfilm „Erhobenen Hauptes. (Über)Leben im Kibbuz“ wird sich deswegen an den Erzählungen und Biografien der Menschen im Kibbuz Ma’abarot orientieren und ihre Lebensgeschichten in den Mittelpunkt stellen. Die Kibbuznikim dort haben viel zu erzählen – von ihrer Zeit in Deutschland, ihrem Überleben, den ersten Jahren in Palästina und auch von ihren Einstellungen und Gedanken zu den Kibbuzim und dem heutigen Israel.

» 02. Juli: Deckname Dennis
Das Bild des Geheimagenten hat sich gewandelt. Vorbei die Zeiten, in denen man sich am Hochhaus abseilen, durch die Kanalisation kriechen und russische Agenten umpusten mußte. Im Zeitalter der Massenmedien sind alle Informationen öffentlich. Der Agent von heute ist Journalist. Forscher und Fanatiker, Vertriebene und Verrückte, Bastler und Behörden, Rechts- und Linksradikale – wenn die Kamera läuft, sagen sie alles. Man muß nur dumm genug fragen. Und keiner fragt so dumm wie Dennis.
Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=3h46NeG-rdk

» 09. Juli: Die Mondverschwörung
Eine satirisch-dokumentarische Reise in die Untiefen deutscher Mondverehrung
Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=FzWOwwNX6Rk

» 16. Juli: Bethlehem
Wenn der Feind Dein bester Freund ist.
Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=WSwPlEhA308

» 23. Juli: Das radikal Böse
Das Doku-Drama Das radikal Böse arbeitet die Gedanken und Motivationen auf, die die Täter des Nationalsozialismus’ nach dem Untergang des Dritten Reiches zum Genozid äußerten.
Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=bgvUxrEDL28

» 30. Juli: Der blinde Fleck
Polit-Thriller über das Oktoberfest-Attentat von 1980 und eine auf dem rechten Auge blinde Justiz.
Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=ovY_9riAPzQ

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