Am 7. November 2009 lädt die SDJA Trier und die Linksjugend Trier zur Feier des 92. Jahrestages der Oktoberrevolution ein. Ab 20 Uhr gibt’s Cocktails und Musik im Infoladen Trier.
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Auch dieses Semester gibt es wieder eine Filmreihe der Hochschulgruppe Linke Liste (LiLi). Gezeigt werden diesmal unter dem Motto „Class War in the USA“ jeweils um 20 Uhr im Infoladen folgende Filme:
Do 5.11. Heaven‘s Gate
Michael Cimino, 1980 (Beginn um 19:30 Uhr!)
Do 10.12. Matewan
John Sayles, 1987
Do 14.01 Harlan County, USA
Barbara Kopple, 1976
Do 11.02. Jimmy Hoffa
Danny de Vito, 1992
Do 18.02 Bonus-Film: Red Dawn
John Milius, 1984
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Am 25. Oktober 2009 wird im Foyer des Trierer Theaters eine Tagung mit dem hübschen Titel „Marx und seine Wiedergänger – Was heißt Entfremdung 2009?“ stattfinden. Das Programm liest sich dabei wie folgt:
9:30 Uhr Begrüßung und Einleitung
Prof. Dr. Birgit Althans (Trier)
10:00 Uhr „Die Natur der Entfremdung. Anthropologische Grundlagen und kulturelle Perspektiven des Entfremdungstheorems“
Prof. Dr. Christian Bermes (Trier)
11:00 Uhr „Wahrnehmungswirklichkeit und Entfremdungserfahrung“
Dipl.-Psych. Dieter Treu (Berlin)
12:00 Uhr „Wiedergänger der Moderne – Marx, Derrida, Giddens“
Prof. Dr. Günther Ortmann (Hamburg)
13:00 Uhr Mittagspause
14:00 Uhr „Geist, Entfremdung und Krise – Hegels Theorie der Bildung“
Prof. Dr. Micha Brumlik (Frankfurt a. M.)
15:00 Uhr „Neue Arbeitsformen, neue Unsicherheiten, neue Entfremdung? Arbeit und Entfremdung im flexiblen Kapitalismus“
Dipl.-Soz. Philipp Lorig (Trier)
16:00 Uhr „Theatrale Antworten auf Entfremdung: Verfremdung, Visualisierung und Verkörperung (Brecht, Pollesch, Schlingensief)“
Prof. Dr. Franziska Schößler (Trier)
Wer sich für mehr Details interessiert dem sei dieses Faltblatt an die Hand gegeben.
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Wir lesen in den Tiefen des Internets in einem Blog mit dem klangvollen Namen „Luxemburger Anarchist – für Wahrheit und Recht“ folgende Zeilen:
„De lëtzebuerger Anarchist für Wahrheit und Recht“ war eine von mir initiierte einmalige, satirische Zeitschrift der Anarchistischen Föderation Luxemburgs, die es wegen des dort enthaltenen pornographischen Inhalts immerhin zu einer Art Tribunal seitens der Trierer Antifa gebracht hat
Zu dieser bis auf der Jahr 2001 zurückgehenden Affaire um eine mit pornographischem Schund und niedersten sadeistischen Aufrufen zum Triumph des Willens vollgepackte Zeitschrift („Quand est-ce que l’humanité comprendra qu’elle n’a besoin ni d’un dieu ni d’un maître, que l’histoire n’a pas de sens, que rien n’est vrai et que par conséquent tout est permis?„), ist folgendes nachzutragen:
1) Gegenseitige Tribunale sind eine gute alte linke Tradition. Und um es mal so zu sagen: Besser in Trier als in Moskau!
2) Üblicherweise hat der Angeklagte sich dabei allerdings reuvoll in Selbstkritik zu üben und seine Abweichung einzugestehen, um so einen letzten Beitrag zur Stärkung der allgemeinen Kampfmoral zu liefern. Denn: „Wollen wir nicht … überrumpelt werden, so müssen wir SCHNELLSTENS unsere NOCH NICHT AUFGEDECKTEN, jedoch zweifellos vorhandenen Schwächen und Fehler AUFDECKEN“.
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Am 19.9 will die NPD auf dem Simeonsstiftplatz in Trier eine Wahlkampfkundgebung abhalten. Dies ist für dieses Jahr schon das zweite mal. Man erinnere sich an das antifaschistische Picknick. Natürlich lassen wir das dieses mal nicht unbeantwortet, wenn Faschisten ihre Hetze verbreiten. Wir werden uns dem entschlossen entgegenstellen.
Anlaufpunkt für alle AntifaschistInnen ist der Viehmarkt ab 11 Uhr.
Mehr Infos findet man ab heute Nacht auf der Seite 19september.blogsport.de
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Die Antifa Saar hat ein Flugblatt zu der „neuen“ saarländischen Kameradschaft Saarsturm veröffentlicht. Darin werden u.a. die personelle Struktur und die entsprechenden Kontinuitäten innerhalb der saarländischen Neonazisszene beleuchtet. Das Flugblatt kann hier heruntergeladen werden: Flugblatt zur Kameradschaft Saarsturm
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Hätten Sie daran gedacht? 8 Jahre Terroranschläge in Amerika, 8 Jahre War on Terror ….
Dazu ist nur sagen: Osama Bin Laden has farty pants!
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Unter dem Titel „Aufstand im Trierer Stadtrat“ findet sich auf dem Blog „Roter Oktober – Aufstand in Trier“ ein Beitrag über die Proteste gegen den Einzug des NPDlers Safet Babic in den Trierer Stadtrat. In diesem Artikel finden sich nun zwei Formulierungen die – aus einer sich links und emanzipatorisch verstehenden Position – zu kritisieren sind:
Zum einen nennt der anonyme Autor etwa den NPD-Stadtrat als Safet „Babette“ Babic, wobei „Babette“ im weiteren Beitrag noch mehrmals als Synonym für Babic benutzt wird. Damit wird auf das Stereotype des „schwulen Nazis“ zurückgegriffen. Eine antihomosexuelle Diffamierung die schon die KPD in den 1930ern benutzte.
Zum anderen wird Babic vorgehalten „unter Missachtung der ‘deutschen’ Pünktlichkeit“ zu spät gekommen zu sein. Das ist nicht nur wenig lustig, sondern versucht auch Babic an den „deutschen Tugenden“ vorzuführen – insbesondere verbunden mit dem Hinweis, das Safet Babic gebürtiger Bosnier ist, bekommt dies einen schlechten Beigeschmack. Wäre er pünktlich gekommen, wäre er also ein „guter/richtiger Deutscher“?
Außerdem wird eine Parole zitiert die den Nazis entgegen geschleudert wurde: „So sieht deutscher Inzest aus“. Auch dies ist problematisch, legt sie doch nahe, dass Nazis quasi ein kranker Teil des deutschen Volkskörpers seien. Treffend heißt es entsprechend in einem anderen Blog:
Man fragt sich tatsächlich, ob es an der geographischen Nähe zu Karlsruhe liegt, dass Treue zur demokratischen Verfassung und eugenische Sorge um die Volksgesundheit bei den Trierer Linken so ausgeprägt sind.
Auch wenn die hier kritisierten Aussagen, wohl vor allem auf mangelnde Reflektion und nicht auf ein bewußtes Wollen zurückzuführen sind, werden sie dadurch nicht besser. Linke die emanzipatorisch sein möchten, sollten auch beim Antifaschismus überlegen was sie tun und schreiben.
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Sehr geehrter Herr Safic Babette,
nicht nur ehrt uns ihre Stellungnahme zu unserer bescheidenen Ehrung, sie zeigt uns viel mehr neue mögliche Verknüpfungen zum Trierer Stadtrat auf. Auch überrascht uns ihre raffinierte Recherche, die dennoch von einigen kleinen, fast nicht nennenswerten, wirklich unbedeutenden Fehlern nicht frei ist. Wir sind untröstlich diese trotzdem jetzt aufführen zu müssen, stellt dies doch ihre sonstige Genialität in Frage. Wieso, fragen wir uns, kamen Sie auf die aberwitzige Idee uns als Wurmfortsatz der tatsächlich „sattsam bekannten AG Frieden“ zu verstehen? (Vielmehr verhält es sich genau andersherum, dialektisch gedacht, ist die AGF die Jugendorganisation unserer bescheidenen Initiative.) Das tät uns interessieren!
Einen weiteren Lapsus fatalis stellt die Tatsache dar, dass Sie uns eine antideutsche Ausrichtung unterstellen. Wenn Sie uns doch schon so schön zitieren, und einzelne Passagen aus unserer zu tiefst unterschätzten „Anti-NPD“-Rede vom 05.06.2009 bemühen, dann hätten Sie doch den „kleinen“ und „feinen“ Unterschioed zwischen antideutsch und antinational bemerken können, zu mal wir doch sogar (wie von Ihnen zitiert) wortwörtlich darauf eingehen. („…für die antinationale, soziale Revolution und den freien Kommunismus!“) Oder läuft es in Ihrer Mischpoke eher nach dem Habitus „Antideutsch, Antinational – Scheiß egal!“?
Ganz witzig dagegen mutet ihre Selbstbezeichnung als „Drecksarbeit“ an, so weit hätten wir uns ja nie aus dem Fenster gelehnt… Aber jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht!
Enttäuscht hat uns die Analyse unseres glorreichen, kurzen „Selbstverständnisses“. Wir haben Ihnen dort einige Steilvorlagen geliefert, Sie bezeichnen uns aber erst als „linksextrem“ (wir bevorzugen linksradikal) nachdem Sie am Ende darauf stoßen, dass wir uns im Infoladen treffen. Ungern zweifeln wir an Ihrer politischen Kompetenz, hier machen Sie es uns aber ganz schön schwer. Wie konnten Sie nur über Aspekte wie „AntikapitalistInnen“, „progressiv denken und leben“ oder „Solidarität und Toleranz“ stolpern. Geschweige denn von „Pöbel und Gesocks aus den Gossen heraufbeschwören.“ Wir sind ein wenig pikiert und stellen Ihre Eignung zum Führer in Frage. (nichts für ungut)
Nicht dass uns die Bezeichnung als „schwarzer Block“ kränken würde, trotzdem möchten wir kurz erwähnen, dass wir heute nicht in Einheitsschwarz gehen sondern auch Farben wie Grün, Gelb und Orange (wer aber denkt Orange wäre das neue Pink, hat ein echtes Problem) und fetzige Blümchenmuster tragen. Dies kann mensch auch sehr gut an dem Foto zur Preisverleihung erkennen.
Nun aber zu Ihren brillanteren Ergüssen in diesem freudigen Halli Galli (Sie haben uns übrigens den Tag versüßt). Das Rathaus steckt also knietief im dicksten linksradikalen Sumpf, das wussten wir gar nicht Sie Fuchs! Ihre nicht ganz koscheren Ausführungen bringen uns auf ganz neue Ideen. Der Linksradikalismus scheint in der Mitte der Gesellschaft angekommen zu sein, da wo es einige unglücklichere Zeitgenossen nie hin schaffen werden (hihihi). Unseres Erachtens ist es eine Erwägung wert zur nächsten Wahl anzutreten. Im Vorhinein werden wir Sondierungsgespräche mit dem OB Jensen führen, damit wir den Weg für eine etwaige „Rot- Passierschein A38 – Super, wir bewegen uns!- Koalition“ frei machen können. Gerne würden wir auch mit Ihnen entsprechende Gespräche führen. Vielleicht kommt man ja jenseits einer antideutschen Perspektive auf einen grünen, antinationalen und kommunistischen Zweig. Natürlich nur für die nächste Wahl, in späterer Zukunft streben wir natürlich nach einer absoluten Mehrheit. Auch sind wir nicht ganz abgeneigt einen Sitz im Bundestag entgegen zu nehmen, es ist ein Herzenswunsch von uns allen eines Tages im Parlament zu koksen. Wir sind schon in freudiger Erwartung auf die nächste Drogenrazzia (und würden uns freuen, wenn Sie mit allen in Ihrer Macht stehenden Mitteln da was machen könnten) ! In diesem Sinne verharren wir! Wir werden bohren, wie wir noch nie in unserem Leben gebohrt haben! Und raten Sie mal wer dabei das dickste Brett ist!
P.S.: Für den zukünftigen Briefwechsel ziehen wir korrekte Interpunktion innerhalb unseres Namens vor! Auch wir bringen Ihrem Namen immerhin den nötigen Respekt entgegen…
Safic Ergüsse findet man übrigens hier:
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Der Volksfreund-Online bringt heute folgende DPA Meldung:
„Zwischen Israel und der im Gazastreifen herrschenden Hamas ist zu Beginn des neuen Schuljahres ein Streit über den Umgang mit dem Holocaust und der Vertreibung von Palästinensern ausgebrochen“
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