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Am 28. Juni 2012 wird Jens Benicke in Trier zum Thema “Von Adorno zu Mao. Die schlechte Aufhebung der antiautoritären Bewegung” sprechen. Der Vortrag findet um 18 Uhr im Raum B21 an der Universität Trier statt. Veranstalter ist die Hochschulgruppe Linke Liste in Zusammenarbeit mit der Jenny-Marx-Gesellschaft/Rosa Luxemburg Stiftung RLP.

Nachdem 1956 sowjetische Panzer den Aufstand gegen das staatskapitalistische Regime in Ungarn niedergeschlagen haben, entsteht aus dem Protest dagegen im Westen eine „Neue Linke“, die sich explizit gegen Stalinismus und Sozialdemokratie wendet. Diese sich zuerst in den USA, Frankreich und Großbritannien entwickelnde Strömung entdeckt dabei auch die dissidenten Traditionen der ArbeiterInnen­bewegung, vom Rätekommunismus bis zum westlichen Marxismus, wieder.

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Der Verein CriThink und die Antifa Saar organisieren im Mai und Juni mehrere Veranstaltungen zur materialistischen Staats- und Ideologiekritik in der postnazistischen Gesellschaft in Saarbrücken:

Postnazismus revisited – Das Nachleben des Nationalsozialismus im 21. Jahrhundert
Buchpräsentation & Diskussion mit dem Herausgeber Stephan Grigat
Dienstag, 22. Mai 2012
19 Uhr
Filmhaus Saarbrücken, Mainzerstraße 8, 66111 Saarbrücken

Die suspendierte Gattung – Zur Kritik der deutsch-europäischen Flüchtlingspolitik
Vortrag und Diskussion mit Danyal (Hamburg), Autor des Blogs Cosmoproletarian Solidarity
Donnerstag 21. Juni 2012
19 Uhr
DAJC Saarbrücken, Johannisstraße 13, Saarbrücken

„Nichts gelernt und nichts vergessen“ – Geschichte und Zukunft des Antizionismus in Deutschland
Vortrag und Diskussion mit Joachim Bruhn (Freiburg)
Freitag, 03. August
19 Uhr
Saarbrücken, Futterstraße 17-19

Kapital und Souveränität – Einführung in die materialistische Staatskritik
Tagesseminar mit Joachim Bruhn (Initiative Sozialistisches Forum)
Samstag, 04. August
Saarbrücken, Futterstraße 17-19
(Anmeldungen an: info@crithink.de)

In antisemitischer Gesellschaft
Vortrag und Diskussion mit Leo Elser (Redaktion Pólemos)
Freitag, 17. August
Futterstraße 17-19, Saarbrücken

Multikulturelle Tanzorgie mit explosivem Kulturcocktail

Entspanntes Feiern mit fröhlichen Menschen, darunter auch Flüchtlinge, die in Trier und Umgebung untergekommen sind. Weitere Infos: La Marabunta auf myspace

20:30 Uhr Sommerbühne         Strom & Wasser feat. The Refugees
23:00 Uhr grosses Exil                Drumsession (Ayoub A. , Behnam H., Pape S. & weitere)
23:00 Uhr kleines Exil                Good Vibe Sender Sound (Reggae)
24:00 Uhr grosses Exil                Michael Reufsteck (Gypsymania Saarbrücken)
24:00 Uhr Kleinkunstbu:hne      Billy Rückwärts, SlO/Feuershow, Jamsession

18. Mai 2012
Ort: Exhaus
Eintritt: 5 Euro, Soli: 6 Euro
Einlass: 20:00 Uhr

Die Hochschulgruppen des DGB und der GEW zeigen am 21. Mai 2012 um 20 Uhr im Hörsaal 5 an der Uni den Film “Debtocracy“.

Die Filmbeschreibung:

“Die griechische Dokumentation „Debtocracy“ beleuchtet die aktuelle Krise des Landes und sucht nach den Gründen der Schuldenkrise sowie Lösungsansätzen jenseits des Mainstream. Die Macher der Dokumentation Katerina Kitidi und Aris Hatzistefanou blicken dabei in die Geschichte und nennen Beispiele von Staaten, in denen Schulden vollständig annulliert oder nicht in der geforderten Höhe beglichen wurden. Um die Souveränität nicht zu verlieren, müsse Griechenland, wie Argentinien nach der Krise 2001 und Ecuador unter der Präsidentschaft von Correa, mit seinen Gläubigern über eine vollständige oder teilweise Entschuldung verhandeln.”

Debtocracy, Regie: Katerina Kitidi, Aris Hatzistefanou, Dokumentarfilm, Griechenland 2011, 74 Minuten.

Zangief by FikkoroAm 16. Mai 2012 ist es wieder soweit! Nach langer Dürreperiode ist es wieder da: das große Streetfighter Turnier der SDAJ Trier. Ab 20 Uhr im Infoladen Trier.

Also: Trainieren, hinkommen, kämpfen, gewinnen! Wie immer wird es für den Sieger einen Preis geben!

Wir hoffen auf euer zahlreiches Erscheinen. Fight!

Das AStA Referat für Antirassismus und Antifaschismus zeigt in den nächsten Wochen an mehreren Terminen den Film “Shoah” von Claude Lanzmann.

Die nächsten Termine sind:

  • 11.05.
  • 18.05.
  • 25.05.

Immer um 20 Uhr in der Hommerstr. 14 in Trier-Süd.

“Der französische Filmemacher Claude Lanzmann legte Mitte der 80er Jahre mit SHOAH eine der radikalsten und umfassendsten Filmarbeiten über die Vernichtung des europäischen Judentums im Nationalsozialismus vor. 12 Jahre Dreharbeiten und Recherche, 350 Stunden Material, 9 1/2 Stunden Film gegen das Vergessen.

Dabei verzichtet dieses epische Großprojekt auf Musik, auch auf jegliche Form des Kommentars und vor allem auf historisches Archivmaterial – auf die Bilder von Massengräbern, Gaskammern, von ausgemergelten Körpern. Im Mittelpunkt stehen nicht die Dokumente der Vergangenheit, sondern die Gegenwärtigkeit des Erinnerns. Lanzmann besuchte die Orte der Vernichtung, die ›Todesfabriken‹ Chelmno, Belzec, Sobibor, Treblinka, Auschwitz und fand Orte vor, über die Gras gewachsen war. Daher die Insistenz, mit der er in Polen, in Israel, in den USA, in Deutschland letzte Augenzeugen der Katastrophe – seltene Überlebende der »Sonderkommandos«, Zuschauer und auch NS-Täter – ausfindig machte und zu Deportation und Lageralltag befragte.

Das Erlebte aber drängt mit aller Kraft ins Vergessen. Es bedurfte eines hohen, psychologisch geschulten Aufwands und einer ausgefeilten Fragetechnik, um die Befragten zum Sprechen zu bringen und ihnen zu entlocken, was nicht bewältigt werden kann. Ohne chronologische Anordnung und bewusst fragmentarisch präsentiert, ergeben die Interviews ein subtil gewobenes Geflecht ineinander verschränkter Perspektiven auf das Unbegreifliche.” (http://www.absolutmedien.de/)

Im folgenden dokumentieren wir einen Artikel aus dem Blog der Trierer Zeitschrift Grenzwertig.

Weil die Stadt Trier ihm die Möglichkeit einräumte seine Meinung kund zu tun, sieht sich NPD-Mann Babic ungerecht behandelt. Ausnahmsweise sollte man ihm folgen: Macht dieser Partei keine Zugeständnisse mehr.

Trier. Safet Babic forderte vor seinem Ausschluss aus dem Trierer Stadtrat die Möglichkeit eine persönliche Stellungnahme abzugeben. Weil der Stadtrat seinerzeit dieser Bitte nachkam klagt der NPD-Kreisvorsitzende nun gegen die Stadt. Wegen seiner Stellungnahme, die Babic heute vor dem Trierer Verwaltungsgericht selbst als “Quasselei” bezeichnete, sei sein Ausschluss ungültig. Durch sein quasseln glaubt der Neonazi den Stadtrat bei der Entscheidungsfindung beraten zu haben. Die ihm zugestandene Beratertätigkeit soll der Stadt Trier nun zum Nachteil gereichen. Als Befangener hätte er nicht reden dürfen. Safet Babic klagt also gegen eine Ungerechtigkeit, die er selbst eingefordert hat. Nun denn, man sollte ausnahmsweise seiner Logik folgen: Keine Zugeständnisse an die NPD!

Die erwartet Babic nun vom Bundespräsidenten. Ein Briefchen hat er diesem geschrieben. Das Briefchen wurde dann auch gleich zum Hauptbestandteil seiner Kleinstkundgebung vorm Verwaltungsgericht und Obacht, das Schreiben wird übersetzt (Russisch, Bulgarisch, Rumänisch). Übersetzungsprobleme bereitete dem Neonazi hingegen der Parteiname der griechischen Faschisten. Glückwünsche richtete Babic an eine gewisse “Goldene Morgendämmerung”, mit der er seit den 90er Jahren Bekanntschaft pflege. Goldene Morgendämmerung klingt allerdings ganz arg nach kompletter Hirnfinsternis.

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